Weihnachten ist eine Zeit voller Lichter, Düfte, Leckereien und festlicher Stimmung – für uns Menschen ein Genuss, für unsere Vierbeiner oft ein aufregendes Erlebnis. Jedes Jahr zeigen die Notdienste der Tierarztpraxen über die Feiertage, welche Risiken die festliche Zeit für Hunde und Katzen mit sich bringt: verschluckte Leckereien, neugieriges Erkunden von Dekoration oder kleine Unfälle rund um Kerzen und Weihnachtsbaum.
Es sind unsere ersten Weihnachten mit Wilhelmine – der Baum, die vielen Gäste, die Veränderungen der zeitlichen Abläufe und Verlockungen jeglicher Art. All das sind besondere Reize, die für unseren Hund aufregend, manchmal herausfordernd und gleichzeitig voller schöner Momente sein können. Mit ein wenig Vorbereitung und Aufmerksamkeit kannst du dafür sorgen, dass Weihnachten für alle Familienmitglieder – Zwei- und Vierbeiner – zu einem entspannten und fröhlichen Fest wird.

Gut gerüstet für ein entspanntes Fest
Besonders junge, neugierige Hunde erkunden ihre Umgebung intensiv. Hinzu kommt, dass Besuch, Kinderstimmen, aufgeregte Stimmung und der Geruch von Braten für Hunde starke Reize darstellen. Auch gestresste oder hektische Menschen übertragen ihre Spannung auf die Tiere, die dann sensibel reagieren. Mit ein wenig Wissen und einigen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich kleine Risiken leicht vermeiden.
Praktische Tipps für ein entspanntes Fest
- Erreichbarkeit deines Hundes einplanen: Überlege, wo dein Hund liegen kann und welche Bereiche für ihn sicher sind.
- Weihnachtsteller platzieren: Süßigkeiten, Nüsse oder andere Leckereien immer außer Reichweite aufstellen. Räume verlassen? Dann Teller wegräumen.
- Kerzen und Teelichter sichern: Nur brennen lassen, wenn jemand im Raum ist. Platziere sie so, dass wedelnde Schwänze oder neugierige Nasen sie nicht erreichen.
- Weihnachtsbaum sichern: Schwerer Baumständer, ggf. zusätzliche Befestigung, damit der Baum nicht kippt.
- Auf Aufregung und Reize achten: Kinder, Besuch, Bratengerüche und hektische Menschen bewusst einplanen. Eine Rückzugsmöglichkeit, z. B. Hundebox oder gemütliche Ecke, sowie kleine Hilfsmittel wie eine Hausleine, können helfen, stressige Momente für deinen Hund zu entschärfen.
Gefährliche Leckereien:
Schokolade, Macadamia-Nüsse, Rosinen und manche Walnüsse sind giftig für Hunde. Besonders kritisch ist Xylit (Xylitol), ein Süßstoff, der bereits in kleinen Mengen gefährlich sein kann. Stelle sicher, dass Kekse, Kuchen, Bonbons oder Kaugummis unerreichbar bleiben. Bei Verdacht sofort den Tierarzt kontaktieren.
Weihnachtsdeko richtig platzieren
Viele klassische Weihnachtspflanzen wie Weihnachtsstern, Misteln oder Stechpalmen sind giftig. Hunde erkunden Pflanzen neugierig – Vorsicht ist geboten. Auch Glaskugeln, Lametta oder Dekoration aus Kunststoff und Blech bergen Risiken beim Anknabbern oder Verschlucken. Naturmaterialien wie Holz, Ton, Stroh oder Filz sind sicherer und sollten außerhalb der Reichweite deines Hundes angebracht werden. Duftöle und Schneespray sind ebenfalls giftig und sollten in Haushalten mit Tieren möglichst nicht verwendet werden.
Fazit
Mit etwas Vorbereitung und Aufmerksamkeit lässt sich ein sicheres, entspanntes und fröhliches Fest gestalten – für alle Familienmitglieder, egal wie viele Beine sie haben. Ein Fest voller Freude, Verbundenheit und ein Miteinander, das uns allen gut tut!
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Wir wünschen dir und deinen Lieben eine besinnliche, fröhliche und wohltuende Weihnachtszeit!
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